Es braucht Glück, um auf der besseren Seite des Lebens stehen zu dürfen. Im wirklichen Leben entscheidet die Frage, wo und in welche Familie man hineingeboren wird, darüber, ob Kinder ausreichend zu essen und eine Chance auf Bildung haben. An diesem Abend in Weihenstephan reichte dafür etwas Losglück. Dass es auf der Welt viel Ungerechtigkeit gibt, ist hinlänglich bekannt. Es am eigenen Leib zu spüren, ist eine andere Sache, auch wenn es sich nur um ein Rollenspiel handelt.
Experiment in WeihenstephanEin Dinner, das wenige satt macht
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Auserwählt, aber nicht glücklich: Nur ein Tisch bekam beim Globo-Dinner ein Menü serviert. Alle anderen erhielten trockenen Reis – oder gar nichts.
Marco EinfeldtBeim „Globo-Dinner“ in Weihenstephan erfahren die hundert Teilnehmenden am eigenen Leib, wie ungerecht es auf der Welt zugeht. Obwohl es nur ein Rollenspiel ist, geht das Erlebte einigen ziemlich nah.
Von Petra Schnirch, Freising
