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Geschäfte in Freising:Mit Abstand und Maske

Einzelhandel öffnet kommenden Montag wieder

Von Thilo Schröder, Freising

Von kommendem Montag. 27. April, an darf der Einzelhandel auch im Landkreis Freising wieder seine Türen öffnen. Genauer gesagt gilt das für Geschäfte von bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern. Auto- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen sind von der Flächenobergrenze dagegen ausgenommen. Das hat der Freistaat zuletzt beschlossen und zieht damit gegenüber anderen Bundesländern wie dem Nachbarn Baden-Württemberg nach. Nicht öffnen nach Information von Max Kirchmaier von der Aktiven City in Freising Woolworth, K&L Ruppert, das Gewandhaus Gruber und Saturn sowie die Restaurants, Biergärten, Cafés und Bars. Beim Einkaufen müssen Atemschutzmasken oder anderweitiger Schutz wie selbst genähte Masken, Schals oder Tücher über Mund und Nase getragen werden. Unternehmen sollten sich Konzepte überlegen, um die Einhaltung von Regelungen zu Sicherheitsabständen und Hygienevorschriften in ihren Geschäften gewährleisten zu können.

Zuständig für die Umsetzung der neuen Regelungen sind zunächst die Landratsämter. Kontrolliert würde die Einhaltung wie auch bei den Ausgangsbeschränkungen aber von der Polizei, sagt Robert Stangl, Pressesprecher des Freisinger Landratsamts. "Wir werden da nicht proaktiv tätig", stellt ein Sprecher der Freisinger Polizei klar. Verstöße zu ahnden, liegt im Rahmen der Landesvorgaben im Ermessen der Beamten. Heißt in diesem Fall: keine Streifen, die dann gezielt durch die Freisinger Innenstadt patrouillieren. "Das sollen die Geschäfte selbst regeln", so der Sprecher. "Wir werden gerufen, wenn Geschäfte mit dem Kundenansturm nicht klarkommen."

© SZ vom 24.04.2020

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