Die Stadt Freising setzt an diesem Dienstag die Generalsanierung von Münchner Straße und Ottostraße fort. Für den ersten von noch drei fehlenden Bauabschnitten muss der Bereich zwischen Heiliggeistgasse und Bahnhofsplatz bis 21. April vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Die Sanierung der wichtigen Verkehrsader war im vergangenen Jahr vom Stadtrat mit Gesamtkosten von 2,4 Millionen Euro beschlossen und in Teilen auch bereits umgesetzt worden.
In den Jahren 2020 bis 2021 hatte die Stadt Freising den Zustand ihrer Straßen erfassen lassen und dabei die tiefgreifenden strukturellen Schäden auf dem Straßenzug festgestellt. Die Fahrbahn weist aufgrund ihres Alters und der hohen Verkehrsbelastung erhebliche Schäden auf, die bereits ein Sicherheitsrisiko darstellen. Der vorhandene Asphaltaufbau wird deshalb abgefräst und fast vollständig neu aufgebaut.
Neben der Fahrbahn werden auch die Querungsstellen für Fußgänger barrierefrei ausgebaut. Die Mittelinsel auf Höhe des Fürstendamms wird vollständig erneuert und an aktuelle Anforderungen angepasst. Sämtliche Ampeln werden barrierefrei umgestaltet. Die Arbeiten erfordern den Einsatz schwerer Maschinen über die gesamte Fahrbahnbreite, weshalb eine Vollsperrung unumgänglich ist, wie die Stadt mitteilt.
Um die Einschränkungen gering zu halten, erfolgt die Sanierung in drei Bauabschnitten. Nach dem ersten folgt von 22. April bis 29. Mai der Abschnitt vom Bahnhofsplatz Nord bis Bahnhofsplatz Süd. Der dritte Abschnitt bis zur Skofja-Loka-Straße wird vom 1. Juni bis 9. Juli gesperrt.
Erhebliche Auswirkungen gibt es für den Freisinger Busverkehr. Die Linien 640, 641, 642, 650, 651 und 652 werden über Saarstraße, Johannisstraße, Wippenhauser Straße und Kammergasse umgeleitet. Die Innenstadtlinie 632 entfällt ersatzlos. Zahlreiche Haltestellen können nicht bedient werden. Ersatzhaltestellen werden am Klinikum Süd, an der Alois-Steinecker-Straße, an der AOK und in der Schönmetzlerstraße eingerichtet. Weitere Informationen unter www.freising.de.

