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Gemeinderatswahl in Hallbergmoos:Die CSU gewinnt dazu

Christsoziale stellen jetzt neun Gemeinderäte in Hallbergmoos

Der Verlierer der Gemeinderatswahl 2020 ist die Hallbergmooser SPD. Obwohl der Gemeinderat wächst und künftig 24 statt wie bisher 20 Sitze aufweist, haben nur die Genossen ein Mandat verloren. Im neuen Gremium werden künftig nur noch zwei SPD-Vertreter sitzen, bisher waren es drei. Die Sieger dieser Kommunalwahl sind ebenso deutlich ersichtlich: Bürgermeister Harald Reents und seine CSU.

Schon der Bürgermeister hatte einen locker-flockigen Sieg hingelegt und seine Fraktion stand ihm nicht nach. Bereits bisher zahlenmäßig stärkste Partei, gewann sie drei Sitze dazu und stellt nun neun Gemeinderäte. Insgesamt sprachen sich 38 Prozent für die Christsozialen aus, 2014 waren es 32,8 Prozent. Auch die Grünen können sich freuen, sie haben ein Mandat dazu gewonnen und nun drei. Insgesamt kamen die Grünen auf 14,8 Prozent, deutlich mehr als bei der Wahl 2014, bei der sie 9,3 Prozent einfuhren. Weiter zweistärkste Fraktion in Hallbergmoos bleiben die Freien Wähler. Sie erhielten 24,2 Prozent, vor sechs Jahren waren es 24,3 Prozent. Weil es diesmal aber mehr Mandate gibt, stellen die FW künftig sechs, statt vier Gemeinderäte. 15,1 Prozent hat die Freie Wählergruppe Einigkeit eingefahren, ein deutlicher Verlust. Bei der Wahl 2014 kam sie noch auf 18,4 Prozent. Wegen der Vergrößerung des Gemeinderats haben sie aber wie bisher vier Mandate.

Im Gemeinderat sitzen: Für die CSU Rudolf Zeilhofer, Christian Schirsch, Stefan Rentz, Christian Krätschmer, Tanja Knieler, Andrea Holzmann, Silvia Edfelder, Damian Edfelder, Marcus Mey; für die FW: Josef Fischer, Thomas Henning, Markus Streitberger, Heinrich Lemer, Michaela Reitmeyer, Christian Straub; für die Freien Wähler Einigkeit: Hermann Hartshauser, Wolfgang Reiland, Markus Loibl, Helmut Ecker; für die Grünen: Sabina Brosch, Robert Wäger, Alexandra Gebhard; für die SPD: Stefan Kronner, Christiane Oldenburg-Balden.

© SZ vom 17.03.2020 / av

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