Freisinger Umwelttag 2019Eine Stadt blüht auf

Mit Vorträgen, Exkursionen und einem informativen Aktionstag will die Stadt Freising den Bürgern Mut machen und zeigen, was jeder einzelne für die Insekten und gegen den Artenschwund tun kann.

Von Kerstin Vogel

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Marco Einfeldt

Eingerahmt von einer wahren Blütenpracht ist am Samstag der Aktionstag der Freisinger Umwelttage am Kriegerdenkmal eröffnet worden. Gespannt wartete das Publikum unter anderem auf die Preisverleihung des Wettbewerbs "Insektenfreundliche Gärten".

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Bereits am Vorabend war die Veranstaltungsreihe im Freisinger Rathaus eröffnet worden. Namhafte Wissenschaftler erläuterten die Hintergründe des Insektensterbens und dessen Folgen für die Artenvielfalt.

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Für die musikalische Unterhaltung sorgten bei der Eröffnung der Freisinger Umwelttage am Freitag Hans Well und die "Wellbappn". Ursprünglich hätte der Abend im nahen Amtsgerichtsgarten stattfinden sollen, das Wetter hatte den Veranstaltern jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Beim Aktionstag am Samstag in der Innenstadt war auch ein Stand für die Stadtratsfraktionen aufgebaut worden. Am Vormittag nutzten den vor allem die Stadträte der Grünen, um Honig mit dem Namen "Freising blüht auf" an die Besucher zu verschenken.

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Hergestellt hatte den von den Grünen verschenkten Honig der Imker Alfons Aigner, der auch eine "Schauwabe" mitgerbacht hatte. Unter Glas konnte hier ein Bienenvolk beobachtet werden, das sich um die grün markierte Königin scharte.

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Anschauungsmaterial gab es auch von der TU München Weihenstephan. Zum Thema "Insektendiversität - Aber wo denn?" hatten die Vertreter der Universität zahlreiche Schaukästen mit präparierten Insekten mitgebracht, in denen man unter anderem verschiedene Heuschrecken, den Borkenkäfer und den fast schon überdimensionalen Hirschkäfer bestaunen konnte.

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Auch die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hat sich gemeinsam mit den Staatsforsten am Umwelttag der Stadt Freising beteiligt. Bürgermeisterin Eva Bönig hatte bei der Eröffnung des Aktionstages betont, dass Freising mit den beiden "grünen" Hochschulen "die nötige Kompetenz vor Ort hat".

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Zwischen den Besuchern waren den Tag über auch zwei ganz besondere "Grashüpfer" unterwegs. Zwischenzeitlich hüpften sie auch immer wieder mal über den Wochenmarkt an der Oberen Hauptstraße um auf den "nebenan" stattfindenden Umwelttag aufmerksam zu machen.

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Am Stand der Freisinger Stadtwerke ging es um die Trinkwassergewinnung und das Wasserwerk. Wer wollte, konnte sich auch gleich ein Gläschen genehmigen.

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Dass nicht alles, was man im Baumarkt kaufen kann, für Insekten wirklich gut ist, konnte man am Stand der Bund Naturschutz-Jugend bei den "Müpfen" erfahren. Yannis Raab gab dort Tipps zum Bau einens Insektenhotels. Wichtig ist beispielsweise, dass die Schlupflöcher rund und glatt sind.

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Am Stand des ADFC konnten Radler ihre Fahrräder mit einem Code gegen Diebstahl sichern lassen. Monika Haslbeck versieht ein Rad mit dem entsprechenden Aufkleber.

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Auch für Kinder war beim Umwelttag in der Innenstadt einiges geboten. Sie konnten sich bunte Schmetterlinge und andere Insektenbilder auf die Haut kleben lassen und im Bastel-Workshop mit Michaela Marx Bienen basteln.

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Wer sich ganz konkret mit der Bepflanzung des eigenen Gartens oder der eigenen Balkonkästen befassen wollte, der war bei Regina Haindl und ihren immergrünen Pflanzen und Stauden richtig.

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And the winner was..... Weil sich die Jury am Ende nicht wirklich entscheiden konnte, wurden beim Wettbewerb "Insektenfreundliche Gärten" schließlich zwei erste Preise vergeben. Bürgermeisterin Eva Bönig überreichte dafür einen Buchpreis an Magdalena und Sebastian Funk, deren Garten laut Umweltreferent Manfred Drobny eine gute Mischung aus Aufenthaltsbereichen, Gemüsebeeten und Wildblumen bietet.

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Ebenfalls einen ersten Preis bekam Werner Back für das Schmetterlingsparadies, das er in seinem Garten angelegt hat. Umweltreferent Manfred Drobny sprach von mehr als 40 Arten, die dort zu finden seien - und Antonia Naubauer von der BN-Jugend übergab dem Preisträger ein Insektenhotel.

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