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Freisinger Köpfe:Von Corona ausgebremst

FREISING: Kreisheimatpfleger BERND FEILER im Landratsamt

Kreisheimatpfleger Bernd Feiler.

(Foto: Johannes Simon)

Bernd Feiler ist bereits seit einem Jahr als Nachfolger von Kreisheimatpfleger Rudolf Goerge im Amt

Seit Mai vergangenen Jahres ist Bernd Feiler Kreisheimatpfleger im Landkreis Freising. Wirklich bekannt ist er aber noch nicht, denn Corona hat ihm nicht nur die offizielle Einführung verhagelt, sondern bremst den 56-Jährigen seither auch ständig in seiner Arbeit aus. Dieses Ärgernis freilich teilt er mit vielen, nicht nur mit seiner Kollegin im Amt, Kreisheimatpflegerin Delia Hurka.

Bernd Feiler war schon kein Unbekannter in Freising, als er 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter ins Landratsamt kam. Denn er ist in der Domstadt geboren, zur Schule gegangen und hat die Stadt erst nach dem Abitur am Camerloher Gymnasium verlassen, zum Studium der Kunst- und Kirchengeschichte und Pädagogik. Gleichzeitig studierte er dazu Operngesang, Solo. Eine interessante Kombination, die ihm im jetzigen Job sehr zugute kommt, doch das wusste er damals noch nicht. "Irgendwann musste ich mich entscheiden, habe das für Kunstgeschichte getan und nie bereut", erzählt Feiler.

Nach dem Studium arbeitete er in der Denkmalpflege und in Museen in München und Würzburg. 2007 wechselte er nach Freising, wo er sich 2015 dann auf den Job als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landratsamt bewarb. Als der langjährige erst hauptamtliche, dann ehrenamtliche Kreisheimatpfleger Rudolf Goerge in den Ruhestand ging, wurde Bernd Feiler zum Nachfolger bestimmt.

© SZ vom 29.03.2021 / av
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