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Freisinger Köpfe:In Zolling verwurzelt

Karl Toth koordiniert die 1275-Jahr-Feier der Gemeinde

Karl Toth.

(Foto: Marco Einfeldt)

Was ihm an Zolling besonders gut gefällt? Alles, sagt Karl Toth. Er ist dort stark verwurzelt, Toth ist in Zolling geboren, seit 1996 sitzt er im Gemeinderat und seit 2014 ist er Zweiter Bürgermeister. Dieses Jahr ist auch für ihn ein ganz besonderes: Zolling feiert sein 1275-jähriges Bestehen. Toth koordiniert die Veranstaltungen - und davon gibt es einige, wie er im SZ-Interview erzählt. Das Großaufgebot an Feiern hat unter anderem den Grund, dass die Gemeinde die eigenen Bürger zusammenbringen will.

Wie steht es um die Gemeinden im Landkreis wie Zolling mit knapp 5000 Einwohnern? Es sei schon so, sagt Toth, dass gerade junge Menschen aus der Gemeinde wegziehen, zum Studieren oder zum Arbeiten. Und sie für ehrenamtliches Engagement zu interessieren, werde auch schwieriger. Obwohl das, sagt Toth, sowohl für die Gemeinde als auch für die jungen Leute selbst wichtig wäre.

Wie es für Toth selbst weitergeht, ist noch ungewiss. Ob er sich bei der Kommunalwahl im Jahr 2020 noch einmal für den Gemeinderat aufstellen lässt, muss er noch entscheiden. Und ob er Zweiter Bürgermeister bleibt, entscheidet dann der Gemeinderat. Derzeit ist Toth, so schreibt er es selbst, 68 elf/zwölftel Jahre alt. In Zolling wird er wohl bleiben: "Do bin i dahoam".

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