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Freisinger Köpfe:Gemeinsam etwas entwickeln

FREISING: Pastoralreferent ACHIM EST - Pfarrei St. Lantpert / Montagsinterview

Pastoralreferent Achim Est.

(Foto: Johannes Simon)

Pastoralreferent Achim Est schätzt die Arbeit mit Menschen

Als Pastoralreferent ist Achim Est in der Seelsorgearbeit der katholischen Kirche von Freising aktiv - und er schätzt seine Arbeit mit den Menschen hier vor Ort. In Lerchenfeld, wo er seit 1996 zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern lebt, fühlt der 59-Jährige sich zuhause. Er mag das Miteinander mit den Leuten, sagt er, "Projekte gemeinsam mit den Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort zu entwickeln, ist etwas, das ich sehr schätze".

Geboren und aufgewachsen ist Est im Nordteil von Gelsenkirchen - an der Grenze zum Münsterland. Nach dem Abitur machte er Zivildienst in seiner Heimatpfarrei, war dort in der Seniorenbetreuung tätig. In Bochum studierte er anschließend Theologie. Als ihm einer seiner Professoren empfahl, einmal ein oder zwei Semester im Ausland zu studieren, habe er sich für München entschieden, sagt Est und schmunzelt. Gewohnt hat er in einem internationalen Studentenwohnheim in Schwabing. Dort lernte er seine Frau kennen. Sein Wunsch war es immer, sein Studium als Diplomtheologe abzuschließen, um dann in der Bildungs- oder Gemeindearbeit tätig zu werden.

Als Pastoralreferent führt er nun Seelsorgegespräche, bereitet Jugendliche auf ihre Firmung vor, feiert Wortgottesdienste und hält Beerdigungen. Bis vor einigen Jahren unterrichtete er an der hiesigen Grundschule Religion. Viele seiner Aufgaben sind nicht näher definiert, sondern ergeben sich aus den Erfordernissen. Etwa der Kontakt mit Flüchtlingen oder die Vorbereitung internationaler Gottesdienste in allen möglichen Sprachen. Viel Freude bereitet ihm die Arbeit mit anderen Seelsorgern und Musikern an gemeinsamen Projekten. So sind kürzlich gemeinsam mit dem Kirchenmusiker Norbert Huber ein neues Lantpertlied und das Marienlied, der "Tango Mariä", entstanden.

© SZ vom 12.10.2020 / ki

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