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Freisinger Köpfe:Einfach treu geblieben

Kreisgeschäftsführer Albert Söhl.

(Foto: Marco Einfeldt)

Kreisgeschäftsführer Albert Söhl koordiniert das BRK im Landkreis

Das Wissen, dass einem im Notfall unter der Rufnummer 112 schnell geholfen wird, ist ohne Zweifel beruhigend. Das ginge jedoch nicht ohne die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die unter anderem beim Roten Kreuz, mit 80 Prozent Marktanteil der größte Rettungsdienst in Bayern, Tag für Tag Einsätze fahren. Dass das Rote Kreuz aber noch viel mehr tut, wird oft vergessen. Von Kinderkrippen über Fahrdienste bis hin zum Service "Essen auf Rädern" reicht die Palette - und der Mann, der dieses vielschichtige Angebot im Landkreis koordiniert, ist Albert Söhl, seines Zeichens BRK-Kreisgeschäftsführer.

"Mit zehn Jahren war ich schon ehrenamtlich beim Jugendrotkreuz", erinnert sich Söhl. Damals sei er mit ein paar Freunden in die Gruppenstunden gegangen und dem Roten Kreuz dann einfach treu geblieben. Nach einigen Jahren sei er Rettungsdienst gefahren und nach einigen weiteren Jahren schließlich zum Leiter der Jugendarbeit in Freising befördert worden. Nebenher baute sich Söhl eine Karriere abseits des Roten Kreuzes auf und arbeitete als Abteilungsleiter in einem großen Einkaufsverbund. Doch als der damalige Kreisgeschäftsführer Walter Zeindl in den Ruhestand ging, hatte Söhls Stunde geschlagen: "Als die Stelle ausgeschrieben wurde, habe ich mich sofort darauf beworben", erklärt der 58-Jährige, der nunmehr seit 23 Jahren als Kreisgeschäftsführer beim Roten Kreuz Freising arbeitet.

In seinen Aufgabenbereich fallen neben der Koordination von Mitarbeitern und der Verwaltung von Liegenschaften und sonstigen Aufträgen im Moment insbesondere der knallrote Neubau an der Rotkreuzstraße und alle Aufgaben, die dieser mit sich bringt. Trotz des breit gestreuten Aufgabenspektrums schätzt Söhl seinen Beruf, insbesondere die Selbstständigkeit, die damit einhergeht.