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Freisinger Köpfe:Die Zukunft mitgestalten

LANGENBACH: Verena Juranowitsch - STADTRADELN

Verena Juranowitsch

(Foto: Johannes Simon)

Verena Juranowitsch ist der Umweltschutz ein großes Anliegen

Grün affin sei sie schon sehr früh gewesen, erzählt Verena Juranowitsch(Foto: Johannes Simon). Zu den Grünen gefunden hat sie dann aber erst vor zehn Jahren. Damals besuchte sie deren Gründonnerstagveranstaltung - und war überzeugt, die richtige Partei gefunden zu haben. "Ich habe an diesem Abend unglaublich viele engagierte, kluge und tolle Leute kennengelernt", sagt die 36-Jährige. "Es ist der Politikstil, den ich gut finde. Kreativ und konstruktiv." Seitdem ist sie Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und seit 2014 als damals erste und einzige Vertreterin der Ökopartei im Langenbacher Gemeinderat vertreten. In diesem Mai übernahm sie den Posten der Umweltreferentin der Gemeinde. "Ich will die Zukunft mitgestalten können, das ist mir sehr wichtig", sagt sie.

Geboren wurde Verena Juranowitsch in Moosburg, aufgewachsen ist sie in Langenbach - und dort lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und den drei Kindern heute noch. Nach dem Abitur studierte sie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Ethnologie, Psychologie und Pädagogik. Danach kam die Familiengründung, sie nahm sich viel Zeit für die Elternzeit, erzählt Juranowitsch. Inzwischen sind ihre Kinder drei, sechs und neun Jahre alt und ihr bleibt wieder mehr Zeit für andere Dinge. 2018 begleitete Juranowitsch den Grünen-Politiker Johannes Becher bereits m Wahlkampf, inzwischen ist sie die persönliche Referentin des Landtagsabgeordneten.

Die grünen Themen, der Naturschutz seien ihr ein großes Anliegen, sagt Verena Juranowitsch. So gründete sie gemeinsam mit einer Mitstreiterin, der Langenbacherin Christine Dreikorn, vor zwei Jahren den Verein "Essbares Langenbach", der die Leute dafür begeistern will, ihr eigenes Essen anzubauen. Und als sie vor fünf Jahren erfuhr, dass der Landkreis beim "Stadtradeln" mitmacht, war auch Verena Juranowitsch sofort am Start. "Das Stadtradeln macht Werbung für das Rad als alternatives Verkehrsmittel. Und das finde ich natürlich gut - alleine schon wegen des Klimaschutzes."

© SZ vom 22.06.2020 / regu

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