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Freisinger Delegation fährt nach München:"Endgültig verzichten"

Kundgebung von Startbahngegnern vor der Staatskanzlei

Am Donnerstag, 17. Juni, jährt sich der erfolgreiche Münchner Bürgerentscheid gegen die dritte Startbahn am Flughafen München bereits zum neunten Mal. Endgültig vom Tisch ist der Bau der zusätzlichen Start- und Landebahn im Erdinger Moos aber bis heute nicht. Das Aktionsbündnis "Aufgemuckt" und das Bündnis "München gegen die dritte Startbahn" planen daher am Donnerstag um elf Uhr in München, Ecke Hofgartenstraße/Köglmühlbach, eine Kundgebung unter Einhaltung der Corona-Regeln.

Am 17. Juni 2012 hatten sich fast 55 Prozent der Münchner Bürgerinnen und Bürger gegen den Bau einer dritten Startbahn ausgesprochen. "Das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutz muss Anlass für die Bayerische Staatsregierung sein, endlich endgültig und rechtsverbindlich auf die dritte Startbahn zu verzichten: nicht nur reden, sondern handeln", heißt es in der Ankündigung der Kundgebung. Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiativen und Mitgliedsverbände treffen sich daher zu einem Fototermin mit kurzen Reden direkt vor der Bayerischen Staatskanzlei.

Neben Christine Margraf, stellvertretene Landesbeauftragte des Bund Naturschutz, werden am Donnerstag auch die Sprecher des Münchner Bündnisses, Christian Hierneis und Michael Piazolo, Aufgemuckt-Sprecher Christian Magerl und der Freisinger Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher bei der Kundgebung in München mit dabei sein.

© SZ vom 14.06.2021 / axka
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