Neuer Akt im Freisinger Storchendrama: Nur einen Tag, nachdem die Stadt Freising für das auf der Mariensäule nistende Storchenpaar einen neuen, künstlichen Horst installiert hatte, um die Vögel freiwillig zum Umzug zu bewegen, hat die Feuerwehr das alte Nest endgültig geräumt. Das Nistmaterial wurde in den neuen Horst schräg gegenüber auf dem Marcushaus gebracht.
Nun hoffen die Verantwortlichen, dass die Jungstörche ein Einsehen haben und endlich umziehen. Am Freitagnachmittag allerdings wurden sie wieder auf der Krone der Maria gesichtet – ohne Nest.
Die Nistversuche hatten die Krone bereits beschädigt, bei der Stadt herrschte die Sorge, dass das Nest samt Gelege abrutschen und das Denkmal beschädigen oder Menschen verletzen könnte. Mit der Verlagerung folgt die Stadt einer Empfehlung der Naturschutzbehörde.
Die Marienstörche hatten sich zuletzt zur neuen Attraktion für Einwohner und Touristen entwickelt und bundesweites Medienecho erzeugt.

