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Update:Voll im Zeitplan

(Foto: Marco Einfeldt)

Arbeiten an Schulen im Steinpark schreiten voran

Von Nadja Tausche, Freising

In der Rubrik "Update" beleuchtet die Freisinger SZ die aktuelle Situation bei großen und kleinen Bauprojekten im Landkreis. Auf welchem Stand ist das jeweilige Vorhaben? Was wurde schon umgesetzt und wie soll das Ganze aussehen, wenn es fertig ist? Warum passiert bei manchen Vorhaben gefühlt gar nichts mehr?

Mit dem Neubau der Schulen am Freisinger Steinpark () geht es voran - trotz der Corona-Krise und aller damit verbundenen Einschränkungen. Bisher bleibe das Projekt dabei im geplanten Zeitrahmen, berichtet Christl Steinhart, Pressesprecherin der Stadt - auch die Kosten haben sich demnach durch die Pandemie bisher nicht erhöht. Angesetzt sind für den Neubau über 70 Millionen Euro, damit ist das Projekt laut Stadt die finanziell größte Hochbaumaßnahme in der Stadtgeschichte.

Zu spüren sind die Auswirkungen der Krise aber durchaus. So fehlen wegen der Corona-Beschränkungen aktuell Arbeiter, berichtet Steinhart: "Das Personal ist noch nicht im voll geplanten Umfang vorhanden." Das solle sich aber ab kommender Woche ändern. Momentan seien etwa 80 Bauarbeiter auf der Baustelle zugegen, sagt sie. Wegen des milden Wetters habe es im Winter und Frühjahr kaum wetterbedingte Ausfallzeiten gegeben, deswegen habe man einen Zeitpuffer erarbeitet - "der im Moment wegen Corona allerdings nahezu aufgebraucht ist." Auch ein geplantes Nachbarschaftsfest muss ausfallen: Das sollte zusammen mit der Grundsteinlegung im Mai oder Juni diesen Jahres stattfinden. Nachholen will die Stadt das Fest entweder in Verbindung mit dem Richtfest, das frühestens im November 2020 stattfinden soll, oder später bei der Einweihung.

Neben einer Grund- und einer Mittelschule entstehen am Steinpark eine Dreifachturnhalle mit Tribüne sowie eine Tiefgarage. Die Halle soll auch für Veranstaltungen und für den Vereinssport genutzt werden. Außerdem soll die Freisinger Stadtverwaltung im Untergeschoss dringend benötigte Lagerflächen erhalten. Aktuell wird dabei der Rohbau des Erdgeschosses für Grund- und Mittelschule fertiggestellt: Als nächster Schritt wird konkret die Decke der Tiefgarage betoniert, diese dient gleichzeitig als Boden der Turnhalle, berichtet Steinhart. Die Hinterfüllarbeiten und die Baugrundverbesserung seien derweil weitgehend abgeschlossen, die Grundleitungen nahezu vollständig verlegt. Nach aktuellem Planungsstand soll der Rohbau im Frühjahr 2021 fertig sein, dann geht es laut Steinhart mit den Ausbauarbeiten los: Dazu gehören unter anderem die Lüftung, Elektro, Heizung und Sanitär. Geplant ist, dass ab September 2022 rund 1100 Schüler in 44 Klassenzimmern unterkommen.

© SZ vom 01.07.2020

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