FreisingSpatzen und Meisen zählen

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Der LBV veranstaltet wieder die "Stunde der Wintervögel"

Vögel beobachten ist interessant und macht Spaß. Damit aber auch zu ihrem Schutz beitragen können Naturfreunde wieder bei der "Stunde der Wintervögel", zu welcher der Landesbund für Vogelschutz und sein bundesweiter Partner NABU vom 6. bis zum 9. Januar 2022 aufrufen. Bei Deutschlands größter bürgerwissenschaftlicher Mitmachaktion geht es darum, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder am Balkon zu beobachten und zu melden.

Mit der Zählung wollen die Naturschutzverbände ein möglichst genaues Bild der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern erhalten. Es geht nicht um eine vollständige Erfassung aller Vögel, sondern darum, schleichende Veränderungen festzustellen. Die Daten werden über mehrere Jahre verglichen. Je mehr bei dieser Aktion mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse und umso besser können sich die Initiatoren für den Schutz der Vögel starkmachen. So konnten sie zum Beispiel einen deutlichen Rückgang beim Haussperling beobachten, obwohl dieser sowohl bundesweit wie auch in Bayern noch den Spitzenplatz bei der letzten Zählung belegte. Im Landkreis Freising hat ihn der Feldsperling zuletzt aber bereits auf Platz zwei verdrängt. 730 Vogelfreunde machten hier 2021 bei der Aktion mit, sie zählten an 543 Stellen - Gärten Balkone und Parks - fast 18 000 Vögel. Insgesamt beobachteten sie dabei mehr als 70 Arten.

Doch für die Teilnahme sind keine besonderen Kenntnisse nötig. An den Futterstellen tummeln sich vor allem vertraute Vögel wie Spatzen, Meisen, Finken, Amseln und Rotkehlchen. Gezählt wird genau eine Stunde lang, gemeldet werden soll die größte Anzahl einer Art, die in dieser Zeit gleichzeitig beobachtet wird. Detaillierte Informationen zur Aktion und auch zu den Vögeln finden Interessenten unter www.lbv.ce/stunde-der-wintervoegel/.

Üben können Interessenten zum Beispiel auch an den Musterfutterstellen des LBV. Eine davon befindet sich mitten in der Stadt Freising auf der Roseninsel am Fürstendamm. Dort finden sich auch Informationen über die richtige Fütterung.

© SZ vom 04.01.2022 / sz - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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