Freising:Bremer Friedenspreis für Clemens Ronnefeldt

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Freising: Clemens Ronnefeldt bekommt den Preis für den "Friedensbotschafter im öffentlichen Leben"

Clemens Ronnefeldt bekommt den Preis für den "Friedensbotschafter im öffentlichen Leben"

(Foto: Marco Einfeldt)

Der katholische Theologe setzt sich seit Jahrzehnten für Frieden und Gerechtigkeit ein. Von 2006 bis 2019 war er Moderator des Internationalen Forums bei der Internationalen Münchner Friedenskonferenz, die parallel zur Sicherheitskonferenz stattfindet.

Von Birgit Goormann-Prugger, Freising

Mit dem Internationalen Bremer Friedenspreis sind am Freitagabend Aktivistinnen und Aktivisten aus Deutschland und Griechenland ausgezeichnete. Den Preis für den "Friedensbotschafter im öffentlichen Leben" bekam nach DPA-Angaben der katholische Theologe Clemens Ronnefeldt aus Freising, der sich nach Stiftungsangaben seit Jahrzehnten für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Der Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes sei auch durch seinen Blog zu einer wichtigen Informationsquelle für engagierte Menschen geworden, heißt es weiter.

Seit vielen Jahren hat Clemens Ronnefeldt, 61, ein großes Thema: Wie lässt sich eine friedliche Welt erreichen? Seit 1992 ist er Referent für Friedensfragen beim Versöhnungsbund. Von 2006 bis 2019 war er Moderator des Internationalen Forums bei der Internationalen Münchner Friedenskonferenz, die traditionell parallel zur Sicherheitskonferenz stattfindet. Zudem bespielt er einen Youtube-Kanal (https://www.youtube.com/hashtag/friedensfragen). Auf der Plattform www.transparenztv.com sind seit Anfang 2019 inzwischen 135 Sendungen für die Reihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt" aufgezeichnet worden. Ronnefeldt lebt in Freising, ist aber beruflich viel in der ganzen Welt unterwegs.

Zuletzt sprach die SZ mit Ihm über den Angriff Russlands auf die Ukraine. "Mir war sofort bewusst, dass diese völkerrechtswidrige Invasion die Gefahr eines internationalen Flächenbrandes bis hin zum Einsatz von Atomwaffen in sich trägt." Bei allen täglichen Schreckensnachrichten versuche er aber, einen klaren Kopf zu bewahren und täglich neu zu entscheiden, wie er persönlich dazu beitragen könne, mit vielen anderen Menschen zusammen den Krieg zu beenden und den Opfern beizustehen.

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