Freising:Stadt plant Geh- und Radweg in Tüntenhausen

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Jahrelang warten Radfahrerinnen und Radfahrer schon auf eine Verbindung entlang der ehemaligen Bundesstraße B 301, der jetzigen Kreisstraße FS 46. Bislang endet ein Radweg im nördlichen Stadtteil Erlau an der Amperleite 2. Weiter geht es erst am Ortseingang von Tüntenhausen. Dort besteht ein Anschluss an das Geh- und Radfahrnetz der Stadt Freising. Während das Landratsamt als Baulastträger der FS 46 derzeit noch am Grunderwerb arbeitet, hat die Stadtverwaltung einen ersten Entwurf für einen Geh- und Radweg an der Zollinger Straße in Tüntenhausen vorgestellt. Die Ortsdurchfahrt fällt in ihren Zuständigkeitsbereich. Der Planungsausschuss des Stadtrats hat den Vorentwurf das Radwegs gebilligt. Basierend auf diesem soll die Planung mit dem Landratsamt vorangetrieben werden.

Gemäß einer Zählung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bauen und Verkehr ist die Belastung durch den Straßenverkehr seit Inbetriebnahme der Freisinger Nord-Ostumfahrung deutlich zurück gegangen. Waren auf der ehemaligen Bundesstraße früher bis zu 12.600 Autos pro Tag unterwegs, sind es jetzt nach einer Zählung im September des vergangenen Jahres auf der Kreisstraße nur noch 7400 Fahrzeuge. Immer noch zu viele, um Radfahrerinnen und Radfahrern die Nutzung der Straße zuzumuten.

Geplant ist auch eine barrierefreie Bushaltestelle

Das Landratsamt plant, den Radweg auf der östlichen Seite der Kreisstraße bis zum Ortseingang von Tüntenhausen zu bauen. Dort übernimmt dann die Stadt Freising. Von Süden her kommend soll dieser im Ortsteil zunächst westlich der Zollinger Straße verlaufen. Verbunden damit ist ein Neubau einer Brücke über den Tüntenhausener Graben. Nördlich von diesem Bauwerk ist eine neue barrierefreie Bushaltestelle geplant.

Der Rad- und Gehweg verläuft dann weiter an der westlichen Seite der Ortsdurchfahrt bis zur Fußgängerampel. Dort können Passantinnen und Passanten gefahrlos die Straße überqueren und weiter in Richtung Erlau gehen oder fahren. Anstelle der Haltebucht für Busse soll dort ebenfalls eine barrierefreie Haltestelle entstehen. Durch den Halt am unmittelbaren Straßenrand versprechen sich die Planerinnen und Planer eine Verkehrsberuhigung.

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