Öffentlicher Nahverkehr:Frisches Grün auf Bushaltestellen

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Öffentlicher Nahverkehr: Von Jahr zu Jahr sollen mehr begrünte Bushaltestellen wie diese an der Prechtlstraße in Freising entstehen. Vom Bewuchs können Wildbienen profitieren.

Von Jahr zu Jahr sollen mehr begrünte Bushaltestellen wie diese an der Prechtlstraße in Freising entstehen. Vom Bewuchs können Wildbienen profitieren.

(Foto: Marco Einfeldt)

Zehn Bushaltestellen will die Stadt Freising in diesem Jahr begrünen und zum Teil, wo dies noch nicht geschehen, barrierefrei ausbauen. Für 2022 sind dafür 320 000 Euro vorgesehen.

Zehn Bushaltestellen will die Stadt Freising in diesem Jahr begrünen und zum Teil, wo dies noch nicht geschehen, barrierefrei ausbauen. Für 2022 sind dafür 320 000 Euro vorgesehen. Der Planungsausschuss des Freisinger Stadtrats hat dem Vorhaben zugestimmt. Auf der Liste stehen Bushaltestellen an der Griesfeldstraße, Rotkreuzstraße, Vimystraße, General-von-Stein-Straße (2), Sonnenstraße, Paudißplatz, Erdinger Straße, Finkenstraße und Moosstraße. Zurückgestellt wurden die zwei Haltestellen an der Carl-Orff-Straße in Lerchenfeld.

Hintergrund ist ein Leader-Förderantrag, den die Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH (PVG) beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ingolstadt gestellt hat. Gleichzeitig will die Stadt Bushaltestellen barrierefrei ausbauen. Es bietet sich eine Zusammenarbeit an: Die PVG kümmert sich um alle Belange, die mit den Wartehäuschen zu tun haben sowie um den Behinderten gerechten Umbau der Haltestellen. Die Stadt beteiligt sich als Baulastträger an den Herstellungskosten für die nötigen Bauarbeiten, abzüglich der Zuschüsse, die es vom Freistaat gibt.

Ursprünglich haben PVG und Stadt für dieses Jahr zwölf von 30 Haltestellen ins Visier genommen. Die beiden an der Carl-Orff-Straße werden jedoch zurückgestellt. Auf der nördlichen Seite steht dem Vorhaben ein Baum im Weg, der unter die Stadtgrünverordnung fällt. Dies trifft auf den Baum, der an der südlichen Seite steht, nicht zu. Er wird gefällt. Die Stadtplaner sind um eine Lösung bemüht. Der Umbau der übrigen Haltestellen erfolgt in den folgenden beiden Jahren.

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