Für eine Überraschung im anlaufenden Kommunalwahlkampf hat Birgit Mooser-Niefanger gesorgt. Die bisherige dritte Bürgermeisterin wird sich am 8. März als Freisinger Oberbürgermeisterin bewerben – falls sie und ihre Unterstützer die notwendigen 215 Unterschriften zusammen bekommen.
Überraschend kommt diese Kandidatur deshalb, weil Mooser-Niefanger, die bisher für den Wählerverein Freisinger Mitte im Stadtrat sitzt, im Vorfeld erklärt hatte, sich nicht mehr aufstellen zu lassen – auch nicht für die Stadtratsliste.
Ausdrücklich weist die 56-Jährige darauf hin, dass es sich bei ihrer Unterstützergruppe „Für Freising“ nicht um einen neuen Wählerverein handele, in den sie jetzt wechsele. Es gebe auch keinen Streit mit der Freisinger Mitte. Dass sie jetzt diesen „allereinfachsten, basisdemokratischen Weg“ einer Kandidatur gehe, habe viel mit Motivation von außen zu tun.
„Mich haben sehr viele Leute gefragt, ob ich mir das nicht noch einmal überlegen möchte.“ Für die Zukunft brauche es an der Spitze der Stadt „einen Manager, der Moderation beherrscht“, sagte Mooser-Niefanger bei „Für Freising“ am Wochenende: „Jeder weiß, dass ich das gelernt und vielfach bewiesen habe.“

