Geschichte:Antisemitismus ist älter als der Nationalsozialismus

Geschichte: Zu einem Boykott jüdischer Geschäfte kam es am 1. April 1933 auch in Freising. Hier das heutige Marcushaus an der Untere Hauptstraße 2, das 1933 vom jüdischen Mitbürger Marcus Lewin und seiner Familie bewohnt wurde. Das Geschäft "Max Krell Nachfolger" gehörte ihm.

Zu einem Boykott jüdischer Geschäfte kam es am 1. April 1933 auch in Freising. Hier das heutige Marcushaus an der Untere Hauptstraße 2, das 1933 vom jüdischen Mitbürger Marcus Lewin und seiner Familie bewohnt wurde. Das Geschäft "Max Krell Nachfolger" gehörte ihm.

(Foto: Carl Koislmaier/Stadtarchiv Freising)

Seit 1871 gibt es belegbare Spuren jüdischer Gemeinschaften in Freising und Moosburg. Wie einst geachtete Mitglieder der Gesellschaft nach 1933 verfolgt, enteignet, misshandelt und vertrieben wurden.

Von Lena Meyer, Freising

Die Geschichte jüdischen Lebens im Landkreis Freising reicht weit zurück. 152 Jahre, um genau zu sein. Spätestens seit 1871 gibt es belegbare Spuren jüdischer Gemeinschaften in den Städten Freising und Moosburg, wie Guido Hoyer in seinem Buch "Verfemt - Verfolgt - Vernichtet. Die Juden im Landkreis Freising während der NS-Zeit" aufzeigt. Menschen jüdischen Glaubens wurden rasch zu geachteten Mitgliedern der Gesellschaft und bauten sich erfolgreiche Existenzen auf.

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