Die Altstadt verwandelt sich wieder in eine große Konzertbühne: Am Samstag, 2. Mai, gibt es eine Neuauflage der „Freisinger Nacht der Musik“. In 20 Kneipen, Gaststätten und unter freiem Himmel sorgen Bands und DJs für Stimmung – viele Künstler sind zum ersten Mal dabei. Im vergangenen Jahr zog das Event etwa 4000 Besucherinnen und Besucher in die Innenstadt. Der Verein „Prima leben und stereo“ rechnet als Veranstalter in diesem Jahr dank des vielseitigen Programms quer durch die Musikgenres mit großem Andrang.
Bei schönem Wetter wird die Obere Hauptstraße entlang der Moosach zur Feiermeile. Das hat sich bereits in den vergangenen Jahren gezeigt. Die Spielorte verteilen sich quer über die Innenstadt, vom Lindenkeller über den Furtner und das Dimu auf dem Domberg bis zu Junkers Café. Neu dabei ist das Parkcafé.
Die Musikerinnen und Musiker kommen überwiegend aus der Region – aus Freising, München, Landshut, Erding und Dinkelsbühl – und decken ein breites musikalisches Spektrum ab. Zu hören sind etwa das Singer-Songwriter-Duo Apollons Smile, die Paul Daly Band mit internationalem Folk, die Abseits Ramblers mit Pop und Swing-Jazz sowie die Blues-Rocker Midlife or Crisis. Son Compadre verbreitet wieder karibisches Flair in der Altstadt. Laut wird es mit Sicherheit im Sammamera mit Grunge-Cover von Kurt Korbinian, getreu dem Bandmotto: „Lang lebe der Krach.“
Neu dabei sind in diesem Jahr die Pyramiden von Giesing mit Krautrock und Psychedelic sowie das Lumina Quartett aus Freising, das Jazz, Kammermusik und Crossover verbindet. Komplettiert wird das Programm von den Folk‑Rockern von Schain Sticht.

Zu den Highlights zählt für Aileen Pietsch vom Veranstaltungsteam die Outdoor‑Wandelbar an der Oberen Hauptstraße mit House‑ und Techno‑Sound. Eine weitere Open-Air-Bühne steht am Marienplatz. Dort treten am Nachmittag und frühen Abend die Nachwuchsbands Ein Helles, Eine Containerband sowie Lissa& Vince auf, später sorgen Safado mit Samba sowie Riserva 17 mit Jazz und Latin für Tanzstimmung.
Die meisten Konzerte beginnen um 20 Uhr. Vor der Chocolaterie Muschler sorgt DJ Weird bereits von 15 Uhr an für tanzbaren Sound. Mit Mikroklub als Geheimtipp der elektronischen Szene versprechen die Veranstalter zudem einen „hypnotischen Liveact“. Im Nachti geht die Nacht mit wechselnden DJs bis fünf Uhr morgens weiter.
Eintrittsbänder kosten 14 Euro, ermäßigt 11 Euro, und sind am Marienplatz sowie an der Oberen Hauptstraße erhältlich. Die Kassen öffnen um 14 Uhr. Digitale Tickets sind vorab über die Website www.freisinger-nacht-der-musik.de erhältlich. Sie werden dann an den Kassen oder den Zutrittsbarrieren gegen ein Band eingelöst.

