Grüne Wiesen, dazwischen Baumgruppen und ein Tümpel mit quakenden Fröschen: Für einen Rundumblick auf das Freisinger Moos gibt es keinen besseren Ort als den zweistöckigen Beobachtungsturm bei Pulling. Gerade laufen zwei Rehe vorbei und in der Ferne zeichnen sich die Silhouetten von Freising und dem Weihenstephaner Berg ab. Idylle pur, eigentlich. Die Niedermoor-Landschaft ist weitgehend intakt, es gibt keine großen Siedlungen, kaum Ackerbau. Doch problematisch fürs Klima ist das Freisinger Moos trotzdem, seine Flächen sind weitgehend trockengelegt. Die gute Nachricht: Das kann man ändern, etwa 60 Prozent der Grundstücke sind in öffentlicher Hand. Allerdings dürfte die Renaturierung ein langer und mühsamer Prozess werden.
NaturschutzWarum Moore wieder nass werden müssen
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Auf den ersten Blick wirkt das Freisinger Moos unberührt. Doch die trockengelegten Flächen machen es zu einer bedeutenden CO₂-Quelle. Wissenschaftler und Politiker wollen das ändern.
Von Petra Schnirch, Freising
