Sie sind klein, pelzig, unfassbar putzig – und einmal hat Melanie Schönberger eine ganze Stunde gebraucht, um so einen jungen Marder in ihrer Wohnung einzufangen: Sie war mit der Auswilderung ihres zuvor liebevoll aufgepäppelten Schützlings nur eine Woche zu spät dran – eine Woche, in der das Tier bereits zu wild geworden war. „Spätestens da war klar: Der muss raus“, erinnert sie sich. Raus in die Auswilderungsvoliere – und dann in das Leben, für das er bestimmt ist.
Natur und UmweltMarder-Waisen suchen ein Revier
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Melanie Schönberger päppelt verwaiste Marderbabys auf – bis sie ausgewildert werden müssen. Doch genau da beginnt das Problem: Auswilderungsplätze sind rar. Und der Marder hat nicht nur bei vielen Jägern einen schlechten Ruf.
Von Kerstin Vogel, Freising
