FreisingLandkreis soll sich auf Geflüchtete vorbereiten

Besorgnis herrschte am Donnerstagmittag im Kreisausschuss des Kreistags über die russische Invasion in die Ukraine. Hunderte Ukrainer und Ukrainerinnen sind bereits aus der Hauptstadt Kiew geflohen. Erinnerungen an die hohe Zahl der Geflohenen, die Mitte des vergangenen Jahrzehnts in Deutschland angekommen sind, werden wach. Vor diesem Hintergrund fragte Verena Juranowitsch nach, ob denn der Landkreis Freising darauf vorbereitet sei, möglicherweise eine größere Zahl von geflohenen Ukrainerinnen und Ukrainern aufzunehmen. Sie regte Gespräche mit dem Helferkreis Asyl und anderen Helferkreisen an. "Wir müssen uns rechtzeitig vorbereiten", mahnte die Grünen-Kreisrätin.

Was die Unterbringung möglicher Geflohener aus der Ukraine anbelangt, ist Landrat Helmut Petz (FW) zuversichtlich. "Wir haben viele Puffer", sagte er im Hinblick auf die Unterbringung in den Unterkünften im Landkreis Freising nach einem Gespräch mit Werner Wagensonner, Sachgebietsleiter der Sozialverwaltung im Landratsamt. Je nach der Anzahl der ankommenden Geflohenen kommt wieder die Belegung von Schulturnhallen in Trägerschaft des Landkreises Freising in Betracht. Ein Gespräch mit dem Helferkreis Asyl sei ohnehin geplant, versicherte Petz. Dieses wird voraussichtlich im März stattfinden.

© SZ vom 25.02.2022 / beb - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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