KunstsammlungDie verborgenen Schätze des Freisinger Diözesanmuseums

Lesezeit: 3 Min.

Kunst vor Gittern: Kurator Steffen Mensch im Gemäldedepot des Freisinger Diözesanmuseums.
Kunst vor Gittern: Kurator Steffen Mensch im Gemäldedepot des Freisinger Diözesanmuseums. Marco Einfeldt

Nur ein Bruchteil der Kunstwerke einer Sammlung wird dem Publikum gezeigt. Was ist mit dem Rest? Ein Besuch im gut gesicherten Depot des Freisinger Diözesanmuseums, wo man sich gerade auf eine neue große Sonderausstellung vorbereitet.

Von Francesca Polistina, Freising

Nicht alle Kunstwerke eines Museums werden öffentlich präsentiert, die meisten lagern irgendwo im Dunkeln. Zum Beispiel hinter jener Tür in Freising, die selbstverständlich mit einer Alarmanlage gesichert ist. Die Adresse soll in der Zeitung nicht verraten werden, denn Diskretion ist bekanntlich die beste Sicherheitsmaßnahme. Der Raum riecht nach altem Holz und Papier, die raumhohen Stahlgitter sind mit Gemälden gefüllt. Nichts hier wird dem Zufall überlassen: Die Temperatur liegt bei 18 Grad, die relative Luftfeuchtigkeit bei 52 Prozent, die Reinigung erfordert höchste Sorgfalt. Ob man durch diese Vorkehrungen die Objekte wie neu erhalten kann? Nicht ganz, erklärt der Kunsthistoriker Steffen Mensch, denn selbstverständlich würden auch Kunstwerke älter. Aber immerhin: „Wir können den Alterungsprozess verlangsamen.“

Zur SZ-Startseite

Freizeit im Winter
:Die schönsten Sonnenspaziergänge rund um München

Ob frühmorgens, in der Mittagspause oder ausgeruht am Wochenende: Sobald es die Sonne durch die Nebelsuppe schafft, können Sie auf diesen elf Runden im Münchner Umland Licht und frische Luft tanken.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: