Zeitzeugen bringen Menschen Geschichte in besonderer Weise näher. Doch die wichtigen Zeitzeugen der NS-Zeit gibt es kaum noch. Der 1924 in Lemberg geborene Shlomo Wolkowicz war einer von ihnen. Er hat den Vernichtungsfeldzug der Deutschen und ihre gnadenlose Jagd auf Juden erlebt. Wie durch ein Wunder überlebte er eine Massenerschießung, konnte aus einem Polizeigefängnis flüchten und ist dem KZ entkommen. Im Alter hat er begonnen, seine Geschichte zu erzählen, bis er vor wenigen Jahren starb.
Der Theologe Hans Rehm hat Shlomo Wolkowicz viele Male getroffen. Er hat es sich nach dessen Tod zur Aufgabe gemacht, seine Geschichte lebendig zu halten. Das tut er am Donnerstag, 3. Juli, von 19 Uhr an beim Kreisbildungswerk Freising mit Berichten aus erster Hand, Fotografien und Archivmaterial. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter www.bildungswerk-freising.de oder unter Telefon 08161/48 93 20 ist jedoch erforderlich.

