ErinnerungskulturVon Deutschland an die Orte der Resistenza

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Hat sich auf den Weg in ein schwieriges Kapitel der deutsch-italienischen Geschichte begeben: die Freisinger Künstlerin Rebekka Bauer.
Hat sich auf den Weg in ein schwieriges Kapitel der deutsch-italienischen Geschichte begeben: die Freisinger Künstlerin Rebekka Bauer. Marco Einfeldt

Kann Kunst zur Aufarbeitung von Geschichte beitragen? Die Freisinger Künstlerin Rebekka Bauer hat zwei Monate in den italienischen Alpen gelebt und sich mit dem Leben einer Partisanin und KZ-Überlebenden auseinandergesetzt.

Von Francesca Polistina

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Zum Termin in einem Freisinger Café hat Rebekka Bauer einige Bücher mitgenommen, eines davon liegt ihr besonders am Herzen. Als sie es aus der Tasche nimmt und auf den Tisch legt, fallen die Gebrauchsspuren und die vielen Klebezettel auf. Das Buch heißt „Zurückkehren als Fremde“, geschrieben hat es die italienische Lehrerin Lidia Beccaria Rolfi, die sich im Zweiten Weltkrieg am Widerstand gegen Faschisten und Nationalsozialisten beteiligte und ins Frauen-KZ Ravensbrück deportiert wurde. Lidia Beccaria Rolfi überlebte. Nach dem Krieg hörte sie nie auf, über ihre Erfahrung zu sprechen – auch wenn sie, wie viele andere weibliche Überlebende, oft mit Misstrauen empfangen wurde. Rebekka Bauer sagt, Lidia Beccaria Rolfi sei mit ihrer Willensstärke „ein Vorbild dafür, für sich und die eigenen Werte einzustehen“.

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