Süddeutsche Zeitung

Freising:Hopfenbauern erwarten gute Durchschnittsernte

Am Dienstag und Mittwoch hat die offizielle Hopfenernteschätzung im Anbaugebiet Hallertau stattgefunden. Wie der Verband Deutscher Hopfenpflanzer meldet, ist dabei für eine Gesamtanbaufläche von 16 995 Hektar - davon 514 Hektar Jungfläche - ein Ertrag von 39 400 Tonnen geschätzt worden.

Trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse in den Monaten Juni und Juli, als es regional unterschiedlich verteilte, aber insgesamt zu geringe Niederschläge und zu hohe Temperaturen gegeben habe, werde eine gute Durchschnittsernte erwartet, so das Ergebnis der Schätzung. Dazu beigetragen habe vor allem der Wetterumschwung im August, der ausreichend Niederschläge und gemäßigten Temperaturen mit sich gebracht habe.

In dem Schätzergebnis seien auch bereits die entstandenen Schäden durch Hagel und Welke berücksichtigt, heißt es in der Mitteilung des Hopfenpflanzer-Verbandes weiter. Die Bestände seien "gesund und lassen eine gute Qualität erwarten", so die optimistische Einschätzung. Fundierte Aussagen zu den diesjährigen Alphasäuregehalten könnten zum Zeitpunkt der Ernteschätzung allerdings noch nicht gemacht werden. Und: Aufgrund der verzögerten Abreife beginne die Hopfenernte heuer erst Anfang September.

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SZ vom 22.08.2019 / vo
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