Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel waren die – nur – vier Frauen unter den insgesamt 65 Mitgliedern des Parlamentarischen Rates, die 1948/49 das deutsche Grundgesetz erarbeiteten. Durch ihren unermüdlichen Einsatz, ihre parteiübergreifende Zusammenarbeit und Durchsetzungskraft wurde dort am Ende auch der Artikel 3/2 aufgenommen: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“
Den vier Frauen widmet sich jetzt Gisela Landesberger, die in ihren Vorträgen bevorzugt bedeutende, aber zu ihren Lebzeiten oft verkannte oder in ihrer Bedeutung unterschätzte Frauen porträtiert. Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland stellt sie am Donnerstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Freising dieser vier wichtige Persönlichkeiten der Zeitgeschichte vor. Gisela Landesberger erzählt mit viel Hintergrundwissen über diesen spannenden und turbulenten Prozess und über das Leben dieser Frauen.
Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet neun Euro. Karten dafür gibt es bereits jetzt in der Stadtbibliothek Freising, Weizengasse 3, oder an der Abendkasse.

