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Freising:Familienfeiern und "Arbeitstreffen"

Polizei stellt 18 Verstöße gegen geltende Corona-Regeln fest

Insgesamt 18 Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln hat die Freisinger Polizei am Samstag und in der Nacht zum Sonntag feststellen müssen. Am Samstag gegen 16.30 Uhr mussten Beamte der PI Freising eine Verlobungsfeier in einem Mehrfamilienhaus am Wettersteinring auflösen, nachdem dies telefonisch angezeigt worden war. Alleine hier wurden laut Polizei neun Personen zur Anzeige gebracht.

Gegen 18.30 Uhr musste dann am Samstag noch eine verbotene Familienfeier - die Teilnehmer entstammten drei unterschiedlichen Haushalten - in Untergartelshausen aufgelöst werden, nachdem die Polizei Freising auch hier telefonisch darauf hingewiesen worden war. Hier mussten die Beamten vier Personen zur Anzeige bringen.

In der Nacht zum Sonntag gegen ein Uhr unternahmen zwei 20-Jährige im Bereich von Lerchenfeld einen Spaziergang - was wegen der Ausgangssperre verboten ist. Auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt. Ein paar Stunden später, gegen 4.30 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung ein Fahrzeug besetzt mit drei Personen im Stadtgebiet fest. Nachdem der Fahrer zunächst versuchte, die Streife abzuschütteln, konnte der Wagen schließlich doch angehalten werden. Die zwei 19-Jährigen und ein 18-Jähriger erzählten dann eine für die Polizei mäßig glaubwürdige Gesichte von einer Arbeitsbesprechung in München, welche bis in den frühen Morgen des Sonntags gedauert hätte, verstrickten sich aber immer weiter in Widersprüche. Die Verstöße gegen die Ausgangssperre wurden zur Anzeige gebracht.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass sie auf Weisung der Bayerischen Staatsregierung angehalten ist, Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung konsequent zu ahnden. Ziel sei die strikte Einhaltung der angeordneten Schutzmaßnahmen zur Reduzierung der Infektionszahlen.

© SZ vom 26.01.2021 / bt
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