Anfang Februar fand in Freising eine besondere Podiumsdiskussion statt. Es ging dabei nicht um Fußgängerzone, Kita-Plätze und andere lokale Themen, über die sich Kommunalpolitiker normalerweise streiten, sondern um Fairtrade. Der Begriff steht für fairen Handel. Mit dem Siegel werden Produkte gekennzeichnet, die unter menschenwürdigen Bedingungen produziert und gehandelt werden. Das blau-grüne Logo hat jeder schon mal auf Schokolade, Kaffee und Bananen gesehen. Inzwischen findet man es auch woanders, etwa auf Kleidung oder Blumen. Oder dort, wo man es nicht unbedingt erwarten würde: auf Gemeindeportalen.
Fairtrade-SiegelUm als nachhaltig zu gelten, reichen ein paar Tassen fair gehandelter Kaffee
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Mehr als 900 deutsche Kommunen sind als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Auch im Münchner Umland ist die Kampagne sehr beliebt. Aber ist das Engagement überhaupt echt oder nur Marketing?
Von Francesca Polistina, Freising
