Freisinger Diözesanmuseum:"Wir wollen die Menschen da abholen, wo sie heute sind"

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Freisinger Diözesanmuseum: Eine Lichtinstallation des amerikanischen Künstlers James Turrell empfängt den Besucher in der Eingangshalle.

Eine Lichtinstallation des amerikanischen Künstlers James Turrell empfängt den Besucher in der Eingangshalle.

(Foto: Marco Einfeldt)

Fast ein Jahrzehnt war das Museum geschlossen, die Sanierung hat 73 Millionen Euro gekostet. Das Haus verfügt über eine der umfangreichsten kirchlichen Sammlungen der Welt - und der Direktor hat Großes vor.

Von Birgit Goormann-Prugger, Freising

Natürlich muss man ein Museum auch mal schließen. Dies und das muss immer mal ausgebessert werden. Man kommt auch schneller voran, wenn keiner zuschaut. Im Fall des Diözesanmuseums auf dem Domberg in Freising dauerte das mit den Ausbesserungsarbeiten aber ganze neun Jahre. Im Juli 2013 musste das Haus von einem Tag auf den anderen schließen. Für den 1974 eröffneten Museumsbetrieb lag gar keine Genehmigung vor. Außerdem durfte man wegen erheblicher Mängel beim Brandschutz keine Besucher mehr einlassen. Christoph Kürzeder, der das Haus erst ein Jahr zuvor von Sylvia Hahn übernommen hatte, stand als Museumsdirektor ohne Museum da.

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