Freising Christkindl ist unterwegs

Mutter fehlen die Mittel, um schwangerer Tochter zu helfen

Von Johann Kirchberger

- Die Ehe ihrer Eltern war geprägt von Gewalt und darunter litt bereits die junge Susanne M. Schon im frühkindlichen Alter wurde sie geschlagen, wurde emotional und körperlich vernachlässigt. Ihr Leben nahm unter diesen Umständen dann auch keine gesunde Entwicklung. Sie brach die Schule ab, absolvierte keine Ausbildung und wurde sehr früh und ungewollt schwanger.

Heute ist Susanne 32 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Sie kümmert sich liebevoll und aufopfernd um ihre Kinder, will, dass sie es einmal besser haben als sie. Aber momentan ist sie in großer Sorge. Wie einst sie selbst, ist nun auch eine ihrer Töchter früh schwanger geworden, sie erwartet ein Kind und ist doch mit 14 Jahren selbst noch eines. Susanne M. unterstützt ihre Tochter so gut es geht, kann aber nicht alles alleine bewerkstelligen, schließlich lebt die Familie von Arbeitslosengeld II. Und weil Susanne mit ihren Kindern in einem kleinen Dorf wohnt, benötigt sie zur Ausübung ihres Minijobs ein Auto. Dafür steht nun eine größere Reparatur an, der Tochter fehlt überdies noch die gesamte Babyausstattung für ihr Kind, das bereits im Dezember zur Welt kommt und vielleicht sogar ein "Christkindl" wird. Für irgendwelche Sonderausgaben aber fehlen Susanne die finanziellen Mittel - jetzt und wohl auch in Zukunft.

Der "Adventskalender für gute Werke", das Spendenhilfswerk der Süddeutschen Zeitung, möchte Susanne M. und ihre Kinder ein wenig unterstützen. Möchte mithelfen, dass der Start des kleinen "Christkindls" reibungslos klappt und Susanne M. wenigstens an den Feiertagen eine zwar junge, aber glückliche Großmutter ist.