Süddeutsche Zeitung

Klassik:Mozart einmal kurz und knackig

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Das "Camerorchester"meldet sich nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr am 9. Juni mit einem zweiten Konzert zurück. Jakob Kuen und Jacob Burzin wollen das Ensemble in Freising als feste Größe etablieren und dabei auch Jazz und Klassik fusionieren.

Von Ambros Maria Karner, Freising

Nach dem erfolgreichen Schubert- und Beethoven-Konzert im Oktober vergangenen Jahres, kann man sich auf eine neue Aufführung des Freisinger Camerorchesters freuen. Die ehemaligen Schüler des musischen Camerloher Gymnasiums, Jakob Kuen und Jacob Burzin, planen für den Sonntag, 9. Juni, um 19 Uhr ein "sommerlich frisches, kurzes und knackiges Programm", das ganz dem Salzburger Genie Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet ist.

Das Konzert eröffnet mit Mozarts 5. Violinkonzerts in A-Dur und setzt sich anschließend mit einer Aufführung Mozarts berühmter 40. Symphonie fort. Die Solistin Viona Schwaiger, ebenfalls eine ehemalige Schülerin des Camerlohergymnasiums, wird das Orchester während des gesamten Konzerts begleiten.

Kuen und Burzin, beide in ihren 20ern, haben bereits klare Vorstellungen davon, in welche Richtung ihr Verein gehen soll. Am 9. Juni soll die musikalische Darbietung des österreichischen Musikgenies nicht nur ein einmaliges Ereignis in Freising sein, sondern auch den Beginn eines neuen Orchesterprojekts markieren. Jacob Burzin strebt zusammen mit Jakob Kuen, das "Camerorchester" durch ein langfristiges Projekt, als eine "feste Größe der Freisinger Kulturszene" zu etablieren.

Die kontinuierliche Suche nach ehemaligen Camerloher-Absolventen und Absolventinnen, die musikalisch aktiv sind, ist ebenfalls Teil dieses Vorhabens. Dies hat zur Gründung eines jungen Orchesters geführt, das im vergangenen Jahr Mitglieder im Alter von 20 bis 30 Jahren zählte. In diesem Jahr wird jedoch laut Jacob Burzin eine "Begegnung mehrerer Generationen" stattfinden, bei der sogar in einem Fall Mutter und Tochter gemeinsam im Orchester spielen werden.

Ein Ausblick für 2025 sieht die Umsetzung eines "großen symphonischen Programm" vor, das die Idee einer Fusion verschiedener musikalischer Genres, insbesondere Jazz und Klassik, vorantreiben soll. Die Vielzahl an Anfragen von Veranstaltern trägt ebenfalls zur Fülle musikalischer Ideen bei.

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