Zumindest für den Sonntag sind die Wetterprognosen nicht schlecht. Bei der traditionellen Palmdult wird sich die Freisinger Innenstadt wieder in eine Flaniermeile mit Tausenden Besuchern verwandeln. Drei Tage lang, von Samstag, 21. März, bis Montag, 23. März, erwartet sie an 50 Ständen ein buntes Sortiment, von kunstvoll verzierten Ostereiern bis zu kulinarischen Angeboten. Für die Kleinen gibt es ein Kinderkarussell. Am Sonntag sind von 13 bis 18 Uhr zudem die Geschäfte geöffnet.
Am Konzept der Palmdult gibt es allerdings Kritik: Der Wochenmarkt, der nach Abschluss der Bauarbeiten in der Innenstadt zurück auf den Marienplatz verlegt wurde, schließt am Samstag bereits um 11.30 Uhr und somit eineinhalb Stunden früher als sonst. Vor der Pandemie sei es möglich gewesen, dass beide Märkte gemeinsam stattfinden, heißt es in einer E-Mail an die SZ. Die Wochenmarkt-Standbetreiber würden mit der aktuellen Regelung benachteiligt. Als Lösung schlagen sie eine Verlegung der Markt- oder der Dultstände vor.
Die Stadt erwidert, dass es für die Öffnungszeiten der Dult eine gültige Satzung gebe, an die man gebunden sei. In der Vergangenheit sei die Situation anders gehandhabt worden, weil sich der Wochenmarkt am Kriegerdenkmal befand. Den Vorwurf, dass Marktbetreibern, die den Platz nicht rechtzeitig räumen, eine halbjährige Sperre androht worden sei, bestreitet Pressesprecherin Carolin Nünemann.
Geöffnet ist die Palmdult am Samstag von 13.30 bis 18 Uhr, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie am Montag von 8 bis 17 Uhr, der Ostereier-Markt Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Am Wochenende wird die Altstadt zur Fußgängerzone. Am Samstag ist sie zwischen Amtsgerichtsgasse und Bahnhofstraße für den Fahrverkehr gesperrt, am Sonntag gilt dies für die ganze Hauptstraße.

