Forderung der Neufahrner CSU:Auf Kita-Gebühren verzichten

Von der Corona-Krise betroffene Familien sollen entlastet werden

Die Gemeinde Neufahrn soll erst einmal auf Kita-Gebühren verzichten. Das fordert die CSU-Fraktion in einem Schreiben an Bürgermeister Franz Heilmeier (Grüne). Familien seien von der Corona-Pandemie in einer "neuen und bisher ungeahnten Härte betroffen", stellt Fraktionssprecher Burghard Rübenthal fest. Sie müssen "nicht nur mit den wirtschaftlichen Folgen der Ausgangsbeschränkung zurechtkommen, sondern sich auch mit dem Ausfall der Kinderbetreuung in den Kitas arrangieren". Erschwerend komme hinzu, dass viele Betriebe ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schickten - mit weitreichenden finanziellen Auswirkungen für die Bürger. Deshalb sollte man die Zahlung der Kitagebühren für den Zeitraum der Schließung aussetzen. "Begründet ist dies durch die ausgesetzten Betreuungsleistungen im Zuge der staatlichen Erlässe und die durch die Krise verursachte angespannte wirtschaftliche Lage in den Familien", heißt es in dem Antrag weiter: "Das wäre das richtige Zeichen in dieser schweren Zeit."

An diesem Montag hätte eigentlich eine Gemeinderatssitzung stattfinden sollen, die aber abgesetzt wurde. In der laufenden Legislaturperiode sind nun nach derzeitigem Stand noch zwei Sitzungen vorgesehen: Am 20. April soll der Flughafen, Planungs- und Umweltausschuss stattfinden, und am 27. April soll eigentlich ein letztes Mal das Plenum in seiner derzeitigen Besetzung zusammenkommen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB