Pläne fürs StartbahngeländeDie ungeliebte Idee vom Solarpark

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Solarenergie soll auch den Münchner Flughafen langfristig autark machen. Das Startbahngelände ist dafür aber eher nicht vorgesehen (Symbolbild).
Solarenergie soll auch den Münchner Flughafen langfristig autark machen. Das Startbahngelände ist dafür aber eher nicht vorgesehen (Symbolbild). (Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

Minister Florian Herrmann hält an seinem Vorschlag fest, eine Photovoltaik-Anlage auf das Areal für die dritte Startbahn im Erdinger Moos zu bauen. Die Flughafenbetreiber aber wollen dort nach wie vor Flieger starten sehen – und auch vom Naturschutz kommt ein klares Nein.

Von Kerstin Vogel, Freising

Der Nürnberger Flughafen kann sich seit dieser Woche komplett selbst mit sauberer Energie versorgen – Sonnenschein vorausgesetzt. Möglich macht das eine 1,7 Kilometer lange und 60 Meter breite Photovoltaikanlage, die mit einer Spitzenleistung von 13,4 Megawatt eine der größten Anlagen dieser Art auf einem deutschen Flughafen ist. Ginge es nach Staatsminister Florian Herrmann, liefe am Münchner Flughafen zwar längst die Planung für eine noch sehr viel größere Anlage – doch ihm fehlen wohl auf allen Seiten die Mitstreiter für dieses Projekt.

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