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Flughafen München:Flugvermessung in der Nacht

Überflüge von Ortschaften sollen laut DFS vermieden werden

In der kommenden Woche wird am Montag und Dienstag, 19./20. Oktober wieder das Instrumentenlandesystem der südlichen Startbahn am Flughafen vermessen. Dieses wird von Piloten genutzt, die die Südbahn von Westen her anfliegen. Die Flugvermessungen beginnen an den beiden Tagen gegen 22 Uhr und enden etwa gegen drei Uhr des darauffolgenden Tages beendet, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Sollte es dabei zu technischen oder witterungsbedingten Verzögerungen kommen, müssen die Vermessungsflüge bis zum Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse fortgeführt werden. Vermessungsflüge nach Mitternacht würden auf das Mindestmaß beschränkt, versichert die Deutsche Flugsicherung (DFS). Überflüge von Ortschaften sollen, soweit es die vorgegebenen Flugprofile erlauben, vermieden werden.

Aufgrund des Verkehrsaufkommens am Münchner Flughafen sei es notwendig, die geplanten Messflüge in die verkehrsarme Zeit zu legen. Zum Einsatz kommt dabei ein kleineres Turbo-Prop-Flugzeug vom Typ Beechcraft Super King Air 350. Das Instrumentenlandesystem unterstützt den Piloten bei der Navigation während des Anfluges. Dies geschieht im Wesentlichen dadurch, dass Sendeanlagen am Boden den Anflugkurs und Gleitwinkel elektronisch definieren. Diese abgestrahlten Signale werden im Flugzeug empfangen und den Piloten im Cockpit angezeigt.

© SZ vom 17.10.2020 / sz

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