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Landkreis überträgt Beratung Betroffener an die Caritas

Der Landkreis Freising überträgt die Aufgaben der Insolvenzberatung auf das Freisinger Caritaszentrum. Dafür gewährt er eine Pauschale in Höhe des Geldes, das ihm in diesem Zusammenhang vom Freistaat jährlich zufließt. Diesen Beschluss hat der Ausschuss für demografische und soziale Fragen gefasst. Diese Aufgabe wird der Caritas zumindest bis zum Ablauf dieses Jahres übertragen, längstens bis zum Ende 2020.

Hintergrund ist ein Beschluss des Freistaats, die Insolvenzberatung auf die Landkreises und kreisfreien Städte zu übertragen. Diese erhalten dafür von der Regierung die bei der Erledigung dieser Aufgabe entstehenden Kosten. In diesem Jahr wären das 97 653 Euro gewesen. Diese Zahl stand in der Beschlussvorlage. Auf Antrag von Rainer Schneider (FW) wurde diese geändert. Er wollte keine feste Summe in dem Beschluss stehen haben, weil diese sich ja jedes Jahr ändere. "Dann müssten wir immer von Neuem abstimmen", begründete Schneider seinen Vorschlag. Die Freisinger Caritas führt schon seit Jahren im Auftrag des Freistaats die Insolvenzberatung durch.