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Entwicklungen in Freising seit 2011:Bevölkerung wächst um zehn Prozent

Die Bevölkerung in der Kreisstadt Freising ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Waren es Anfang 2011 noch 46 225 gemeldete Einwohner, zählt das Bürgerbüro in diesem Jahr bereits 50 980 Bürgerinnen und Bürger. Dies entspricht einem Wachstum von mehr als zehn Prozent. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zu den Vorjahreszahlen ist ein dauerhafter Anstieg erkennbar. Die Zahl der Ansässigen mit deutscher Staatsangehörigkeit blieb dabei in Freising nahezu konstant, das Wachstum geht zu größten Teilen auf Bürgerinnen und Bürger mit ausländischer Staatsangehörigkeit zurück.

Die meisten Einwohner zählt zu Beginn dieses Jahres der Stadtteil Lerchenfeld (13 286), gefolgt von der Innenstadt (12 139) und Freising Nord (9342). Das Schlusslicht bildet Altenhausen mit Xaverienthal (202), knapp hinter Achering (206).

Bei den in Freising lebenden anderen Nationalitäten steht "türkisch" mit 1920 Bürgerinnen und Bürgern an erster Stelle. Dahinter folgen Kroaten (1114) und Rumänen (1038). Die Anzahl der Geburten innerhalb der vergangenen zehn Jahre (4617 Kinder) ist im Vergleich mit der vorangegangenen Dekade (4537) nahezu unverändert geblieben. Bemerkenswert ist allerdings: Addiert man die Geburtenzahlen dieser beiden Jahrzehnte, kommt man ungefähr auf die Geburtenrate zwischen 1991 und 2000 (9291).

Das Bürgerbüro hat außerdem den Familienstand und die religiöse Zugehörigkeit der Bürgerinnen und Bürger erfasst. Nahezu die Hälfte der Freisinger ist demnach ledig, während ungefähr 39 Prozent verheiratet sind. 6,5 Prozent sind geschieden, 4,5 Prozent verwitwet. Überschaubare 41 Bürgerinnen und Bürger befinden sich in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Die Religionszugehörigkeit ist statistisch vor allem in christliche Konfessionen unterteilt. So ist es nicht verwunderlich, dass 47 Prozent der Freisinger in die Kategorie "Sonstige" fallen, innerhalb derer sich andere Glaubensrichtungen sowie Konfessionslose wiederfinden. Ansonsten dominiert die römisch-katholische Kirche, der 41 Prozent der Einwohner in Freising angehören. Auf die evangelische Kirche entfallen lediglich zehn Prozent, während die Konfessionen "evangelisch-lutherisch" und "griechisch-orthodox" weniger als ein Prozent der Freisinger Bevölkerung abdecken.

© SZ vom 20.01.2021 / gawo
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