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Ein Zoodirektor kommt nach Freising:Neuer Mann an der Spitze der Deula

Thomas Wilms

Der frühere Zoodirektor Thomas Wilms ist neuer Chef der Deula in Freising. oh

(Foto: oh)

Thomas Wilms, 50, löst den Interims-Chef Norbert Stöppel ab

Thomas Wilms hat am vergangenen Mittwoch die Geschäftsführung der Deula Bayern GmbH und der Akademie Landschaftsbau Weihenstephan (ALW) übernommen. Er folgt auf Norbert Stöppel, der in den Ruhestand wechselt. "Wir sind sehr froh, dass wir mit Wilms eine hoch qualifizierte Persönlichkeit für diese Aufgabe gewinnen konnten", kommentiert Gerhard Zäh, Präsident des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern), den Stabwechsel. Er erfülle mit seinen Erfahrungen die Voraussetzungen, um die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu meistern sowie die Deula und deren Tochtergesellschaft ALW weiterzuentwickeln.

"Ich freue mich sehr, als Geschäftsführer die Geschicke der Deula und der ALW maßgeblich gestalten zu dürfen. In der heutigen Zeit ist insbesondere eine solide und fundierte berufliche Bildung für einen erfolgreichen Lebensweg von entscheidender Wichtigkeit", erläutert Wilms. Es sei ihm ein Ansporn, gemeinsam mit seinem Team daran zu arbeiten, die hohe Qualität der Bildungsangebote der Deula und der ALW zu erhalten und weiter auszubauen.

Wilms, 50, ist Biologe, Sachbuchautor und war bis Ende Juni 2020 Direktor des Allwetterzoos in Münster. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem der Zoo Frankfurt am Main, wo er von Juli 2008 bis Dezember 2015, zuletzt als Stellvertretender Direktor und Leiter der Wissenschaftlichen Abteilung, tätig war. Seit Januar 2016 leitete Wilms als Direktor den Allwetterzoo Münster.

Im September 2019 hatte Stöppel interimsmäßig die Geschäftsführung der Deula Bayern und der ALW von Claus Ammer übernommen, der zuvor über sieben Jahre lang die Geschäfte leitete. Stöppel (69) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, einen geeigneten Nachfolger zu finden. "In den vergangenen Wochen und Monaten war es Corona-bedingt äußerst schwierig, unser Kursprogramm anzubieten." Doch die Auszeit sei gut genutzt worden, etwa für Sanierungsarbeiten. "Gegenwärtig holen wir die ausgefallenen Kurse sukzessive auf - natürlich unter Einhaltung der Abstandspflichten und Hygieneregeln für die Kursteilnehmer", so Stöppel.

© SZ vom 06.07.2020 / beb

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