Eching rüstet nachGlasfaserkabel für Rathaus und Schulen

Nachträglich wird das neue Echinger Rathaus nun noch mit Glasfaseranschlüssen für optimale Datenübertragung versorgt, ebenso die beiden Schulen. Die Gemeinde beteiligt sich dazu an einem staatlichen Förderprogramm. Für den Neubau des Rathauses sei der Anschluss schon lange im Vorfeld beantragt gewesen, hieß es aus der Gemeindeverwaltung, der Versorgungsanbieter habe aber nicht rechtzeitig liefern können. Alle nötigen Rohre und Leitungen seien aber angelegt.

Mehr als 160 000 Euro muss die Gemeinde Eching für die Anbindung von Rathaus, Schule an der Danziger Straße und Grundschule an der Nelkenstraße aufwenden, maximal 113 000 Euro werden über das Förderprogramm ersetzt. Im Gemeinderat gab es aus CSU und ÖDP zwei Gegenstimmen. Mittlerweile erbrächten konventionelle Kabel vergleichbare Leistungen, argumentierte Alexander Krimmer (ÖDP), daher sei die enorme Investition nicht zwingend.

Die Ratsmehrheit sah freilich in der Glasfasererschließung die richtige Option für die Zukunft. Man dürfe "nicht den Ist-Zustand als Maßstab nehmen", warnte Axel Reiß (Grüne), Gemeinderats-Referent für Digitalisierung, die Versorgung mit Glasfaseranschlüssen biete "Zukunftssicherheit".

© SZ vom 01.07.2021 / kbh - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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