Die Radinfrastruktur im frequentierten Gewerbegebiet Neufahrn-Eching soll verbessert werden, um die Sicherheit für Radlerinnen und Radler zu erhöhen und das Radfahren zu fördern. Dies wurde in den letzten Sitzungen der jeweiligen Gemeinderäte beschlossen. Aktuell ist zwischen Neufahrn und Eching keine durchgängige Radinfrastruktur vorhanden. Das führt häufig zu Konflikten zwischen Fußgängern, Rad- und Autofahrern sowie zu Unfällen, wie in den Sitzungsunterlagen zu lesen ist.
Das beauftragte Nürnberger Planungsbüro PB Consult hat daraufhin verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, um die Lage zu verbessern. So ist auf der nördlichen Straßenseite der Ludwig-Erhard-Straße in Neufahrn – und zwar auf der Seite des Supermarktes – ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen parallel zum Gehweg vorgesehen, auf der anderen Straßenseite soll hingegen ein Radfahrstreifen mit einer Breite von zwei Metern realisiert werden. Auch auf der Südseite der Dieselstraße in Eching soll ein 1,5 Meter breiter Schutzstreifen entstehen. Die Kreuzung mit der Oskar-von-Miller-Straße soll umgebaut werden, dort soll auch eine Ampel installiert werden.
Weitere Maßnahmen sind unter anderem in der Lilienthalstraße und Freisinger Straße, die parallel zur Staatsstraße 2053 verlaufen, geplant. Dort sollen Farbmarkierungen für mehr Sicherheit sorgen, außerdem soll dort Tempo 30 gelten.
Einen genauen Zeitplan gibt es bisher nicht, die Arbeiten sollen aber im nächsten Jahr vorgenommen werden. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 471 000 Euro für die Gemeinde Eching und 245 000 Euro für die Gemeinde Neufahrn. Da Radstreifen durch verschiedene Förderprogramme unterstützt werden, ist ein Zuschuss möglich.

