Haushalt:Üppige Investitionen ohne neue Schulden

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Bau des Feuerwehrhauses in Günzenhausen und eine neue Kindertagesstätte sind größte Posten im Echinger Haushalt.

Etwa 57 Millionen Euro bewegt der Haushalt der Gemeinde Eching im nächsten Jahr. Das Papier, das ohne Neuverschuldung oder Steuererhöhungen die laufenden Ausgaben und die geplanten Investitionen abbildet, wurde im Gemeinderat mit 19:4 Stimmen von SPD, Grünen, FW, Bürgern für Eching, ÖDP, FDP und zwei CSU-Räten gegen vier Stimmen aus der CSU beschlossen.

Inhaltlich war der Etat vor Wochenfrist im Finanzausschuss diskutiert und gewürdigt worden. Die Gegenstimmen aus der CSU rühren wie nahezu alle Jahre seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Sebastian Thaler aus den Bedenken, dass der Verwaltungsbedarf der Gemeinde im theoretischen Ansatz nicht durch die laufenden Einnahmen gedeckt ist. In der realen Abwicklung freilich wird er jährlich regelmäßig erwirtschaftet und stets mit satten Überschüssen obendrauf.

Der Verwaltungsaufwand ist auf 44,5 Millionen Euro beziffert. Unter den Investitionen in einem Volumen von gut 12,5 Millionen Euro sind diverse Grundstücksverkäufe, Erschließungszahlungen und -eingänge als durchlaufende Posten enthalten.

Größte Ausgaben 2023 sind 1,4 Millionen Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses Günzenhausen, der anfallende Anteil an den geschätzten Gesamtkosten von rund fünf Millionen Euro. Weiterhin enthalten sind eine knappe Million Euro für Planungskosten einer neuen Kindertagesstätte im Baugebiet Eching-West plus aufgesetzten Wohnungen.

900 000 Euro sind für Planung und erste Arbeiten an einem Wohnblock der Gemeinde östlich der Böhmerwaldstraße vorgesehen. Angeschafft werden ein neues Feuerwehrfahrzeug für 450 000 Euro und ein Ersatz für den Fuhrpark des Bauhofs für 400 000 Euro. Vom Neubau des Rathauses stehen noch 300 000 Euro Restkosten im Etat, vom Umbau des Dietersheimer Feuerwehrhauses 200 000 Euro, vom Neubau der Tennishalle 250 000 Euro.

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