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Heime in der Coronakrise:"Das ist für viele furchtbar"

Hessen hebt Besuchsbeschränkungen auf

Für schwerstbehinderte Menschen, die darauf angewiesen sind, über Mimik zu kommunizieren ist auch das Maskentragen eine große Belastung.

(Foto: dpa)

Keine Umarmung, kein Streicheln der Hand, um zu trösten: Behinderte Menschen in Heimen treffen die Corona-Abstandsregeln oft besonders hart. Über den Umgang mit Ängsten und die Sehnsucht nach Körperkontakt.

Von Gudrun Regelein, Freising

Martin Hübner ist ein Mensch mit Handicap, der 44-Jährige hat eine geistige Behinderung. Der Lockdown sei für ihn eine ganz schlimme Zeit gewesen, sagt er. "Corona hat alles durcheinander gebracht, das waren sehr schwere Wochen." Hübner lebt bei seinen Eltern in Hallbergmoos und arbeitet in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Lebenshilfe Freising. "Ich bin nur Zuhause rumgehockt, konnte nicht arbeiten. Aber das Schlimmste war, dass ich meine Freundin nicht mehr sehen konnte."

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