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Corona-Einschränkungen:Schüler Union fordert klare Regeln

Die coronabedingten, drohenden Einschränkungen an den Schulen wie eine etwaige Staffelung des Unterrichts oder partielle Schulschließungen hat der Freisinger Kreisverband der Schüler Union zum Anlass genommen, ein "Positionspapier" mit drei Hauptforderungen an die Politik zu veröffentlichen. Ziel ist laut Pressemitteilung der CSU-Nachwuchsorganisation, ein Fiasko in den Schulen wie im Frühjahr zu vermeiden.

Gefordert wird in einem ersten Punkt "Klarheit bei den Regelungen". Für Prüfungen, Noten und den Onlineunterricht sollen nach Auffassung der Schüler Union klare Rahmenbedingungen kommuniziert werden, die eine undurchsichtige Situation für Lehrer und Schüler verhindern. Sozial benachteiligten Schülern mit mangelnder technischer Ausstattung sollen laut Schüler Union entsprechende Angebote gemacht werden, die das Homeschooling für jeden ermöglichen. Abschließend positionieren sich die Nachwuchspolitiker deutlich gegen Schulschließungen und Unterrichtsstaffelungen als Dauerlösungen. Sie plädieren stattdessen dafür, dass dies höchstens kurzfristige Maßnahmen bleiben dürften, bis die Fallzahlen rückläufig seien und der normale Präsenzunterricht stattfinden könne.

Der 16-jährige Kreisvorsitzende Kilian Winhart erklärt dazu: "Wir alle verstehen den Ernst der Situation, denn es geht vor allem um die Zukunft der jungen Generation, doch Einschränkungen, gerade im hochsensiblen Bildungssektor, müssen immer wohldurchdacht sein und auf einer fundierten konzeptionellen Grundlage stehen. Wir wünschen uns, dass die Meinung der Jugend gerade in diesem Bereich mehr in die Entscheidungsfindung einbezogen wird."

© SZ vom 29.10.2020 / liva
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