Seine Form ist nahezu perfekt, er ist der ideale Christbaum. Obwohl, ein Detail unterscheidet ihn dann doch von anderen Exemplaren. Bei dem mit etwa 1000 LED-Lämpchen geschmückten Baum des Zentrums Wald-Forst-Holz am Campus in Weihenstephan an der Georg-Dätzel-Straße handelt es sich um keine Fichte oder Tanne, sondern um einen in seiner Größe bereits beachtlichen Riesen-Mammutbaum.
Er wächst seit etwa 30 Jahren an Ort und Stelle, musste also nicht gefällt und aufwendig transportiert werden. Kurz vor der Pflanzung war die Forstfakultät der LMU nach Freising verlegt worden. Studierende sollten die Möglichkeit haben, in der neuen Umgebung möglichst viele Baumarten zu sehen. Mittlerweile sind es am Campus 120 verschiedene aus aller Welt.
Der Sequoiadendron giganteum kann mehr als 90 Meter hoch und über 3000 Jahre alt werden. Markus Schaller findet auch den 20 Meter hohen Baum in Weihenstephan schon sehr eindrucksvoll – und hält ihn für einen der schönsten Christbäume weit und breit. Und das nicht nur, weil er Geschäftsführer des Zentrums Wald-Forst-Holz ist, in dem sich die Forstwissenschaftler der TU München, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft zusammengeschlossen haben.

