Michael Stanglmaier will es noch einmal wissen: Bei der Kommunalwahl im März 2026 tritt er in Moosburg erneut als Bürgermeisterkandidat der Grünen an. Der Ortsverband gab die Personalie am Freitag bei einem Pressegespräch bekannt. Die offizielle Nominierung soll am 1. Oktober erfolgen.
Der 61-Jährige engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik. Seit 2014 ist er Dritter Bürgermeister in Moosburg, seit 23 Jahren Energie- und Umweltreferent der Stadt. Auch dem Kreistag gehört der Biochemiker an, der im Landratsamt München für die Mobilitätsplanung zuständig ist.
Ziel des Ortsverbands ist es, die stärkste Fraktion im Stadtrat zu werden und mit Stanglmaier den Bürgermeister zu stellen. Vor fünf Jahren unterlag er in der Stichwahl nur knapp. Nach 2002, 2008 und 2020 ist es bereits seine vierte Kandidatur.
Stanglmaier umriss kurz einige seiner Ideen. Er wolle die Bürgerbeteiligung deutlich ausbauen, mit Bürger- und Bürgerinnenräten und Themenwerkstätten. „Wir brauchen eine andere Beteiligungskultur“, sagte er. Zudem plant er „niederschwellige Angebote“ wie Videosprechstunden und Stadtteilspaziergänge.
Um die Finanzsituation zu verbessern, will er Unternehmen, etwa aus dem IT-Bereich, nach Moosburg holen, die wenig Fläche benötigen, aber Gewerbesteuer zahlen. Eines seiner Steckenpferde, wie Ortsvorsitzende Verena Beibl es nannte, ist die Stadtentwicklung mit einem Ausbau der erneuerbaren Energien.

