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Corona in Freising:Weiterhin Besuchsverbot im Klinikum

FREISING: Aussenansicht KLINIKUM / KREISKLINIK / KRANKENHAUS

Das Freisinger Klinikum hält das Besuchsverbot trotz gesunkener Sieben-Tage-Inzidenz weiter aufrecht, um kein Risiko einzugehen.

(Foto: Johannes Simon)

Das Krankenhaus hält das Besuchsverbot trotz gesunkener Sieben-Tage-Inzidenz weiter aufrecht, um kein Risiko einzugehen.

Von Petra Schnirch, Freising

Die gesunkene Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Freising hat zwar zahlreiche Lockerungen zur Folge. Das Klinikum Freising hält aber bis auf Weiteres an seinem Besuchsverbot fest, um Patienten und Personal "vor unnötigen Risiken" zu schützen, wie es auf der Homepage heißt. Davon ausgenommen sind lediglich die Begleitung Sterbender, die Verabschiedung vor kurzem verstorbener Patienten sowie der Besuch der Geburtsstation für Väter - diese Regelung gilt für Kreißsaal, Station und Familienzimmer. Jeder Besucher muss vorab die Stationsleitung kontaktieren und das weitere Vorgehen besprechen.

Da die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner im Landkreis seit einer Woche konstant unter dem Wert von 100 liegt, sind nach Mitteilung des Landratsamts laut den Beschlüssen der Staatsregierung eigentlich auch Besuche in Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Seniorenheimen mit aktuellem Corona-Test zulässig. Behandelt werden im Klinikum Freising aktuell zwölf Corona-Patienten, vier befinden sich auf der Intensivstation, zwei müssen beatmet werden. Außerdem gibt es drei Verdachtsfälle.

Die Inzidenz sinkt am Montag auf 43,9. Hält der Trend an, greifen weitere Lockerungen

Die Inzidenz ist unterdessen weiter gesunken. Sie lag am Montag laut Robert-Koch-Institut bei 43,9, am Sonntag waren es noch 52,2. Bleibt die Zahl mehrere Tage unter 50, greifen weitere Lockerungen. Einzelhandelsgeschäfte dürften dann in der kommenden Woche unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneregeln ohne vorherige Terminvergabe öffnen, in der Außengastronomie entfiele die Testpflicht.

Besonders stark zurückgegangen ist die Zahl der positiv getesteten Bürgerinnen und Bürger, die sich in Quarantäne befinden, in Freising. 46 Fälle sind dort aktuell gemeldet, vor einer Woche waren es doppelt so viele. In Moosburg und Eching sind 19 Infektionen bekannt, in Neufahrn 17, in Hallbergmoos 14. Zweistellig sind auch Allershausen und Rudelzhausen mit je elf Fällen. Die Situation in den übrigen Gemeinden: Vier Personen befinden sich nach positivem Test in Kirchdorf in Quarantäne, je drei in Au, Haag, Kranzberg, Langenbach, Marzling und Wolfersdorf, je zwei in Mauern und Nandlstadt, je eine in Attenkirchen, Fahrenzhausen, Gammelsdorf, Hörgertshausen, Wang und Zolling. Gar keine Infektionen sind in Hohenkammer und Paunzhausen registriert. Insgesamt 8084 Personen sind im Landkreis seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet worden. 126 Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben.

Die erste Impfung gegen das Coronavirus haben inzwischen 57 368 Bürgerinnen und Bürger erhalten, 37 702 davon im Impfzentrum, vollständig immunisiert sind 16 469 Personen.

© SZ vom 18.05.2021/ilos
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