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Berufsschule Freising:Integration in die Arbeitswelt

205 Jugendliche haben keinen Ausbildungsberuf

Von den neu aufgenommenen 864 Schülern an der Staatlichen Berufsschule Freising haben 205 Jugendliche keinen Ausbildungsberuf. Sie werden in schulischen Vollzeitangeboten unterrichtet. Schüler mit Fluchthintergrund ohne Ausbildungsberuf besuchen Berufsintegrationsklassen. Neu eingerichtet wurde in diesem Schuljahr eine durch den Europäischen Sozialfonds geförderte "Neustart-Klasse" für Jugendliche mit besonderen persönlichen Problemlagen, wie Schulleiter Daniel Spreng in einer Pressemitteilung erklärt. "Unser Ziel ist es, diese Jugendlichen durch ein vollzeitschulisches Bildungsangebot wieder an die Gesellschaft und den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen."

In das erste Ausbildungsjahr an der Berufsschule sind 134 Azubis weniger als im vergangenen Schuljahr aufgenommen worden. Besonders deutlich ist der Rückgang laut Spreng bei den Industrie- und Feinwerkmechanikern, den Kaufleuten für Speditions- und Logistikdienstleistungen sowie den Kaufleuten für Büromanagement. Stabile Zahlen gibt es dagegen bei Metzgern und Bäckern sowie bei den Kaufleuten im Einzelhandel, Anlagenmechanikern, Kfz-Mechatronikern und Fachinformatikern zu verzeichnen. Derzeit noch stabil sind die Zahlen bei den Servicekaufleuten im Luftverkehr, da zum Zeitpunkt des Lockdowns im Frühjahr 2020 die Ausbildungsverträge bereits abgeschlossen waren.

© SZ vom 14.11.2020 / psc
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