Bericht der Freisinger Arbeitsagentur:Stabile Lage

Arbeitslosenquote im Landkreis liegt weiter bei 2,6 Prozent

Stabile Verhältnisse auf dem hiesigen Arbeitsmarkt meldet die Agentur für Arbeit in Freising. Im Juli zählte sie im Landkreis 2896 arbeitslose Personen, das ist eine weniger als im Juni. Darunter waren 294 Jugendliche unter 25 Jahren, ihre Zahl ist gestiegen. Insgesamt lag die Arbeitslosenquote im Juli im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 2,6 Prozent. Im Juli 2020 errechnete man noch eine Quote von 3,1 Prozent. Vor Corona, im Juli 2019, lag die Arbeitslosenrate bei 1,9 Prozent.

Zum Vergleich: In den anderen Landkreisen des Arbeitsamtsbezirks, etwa Erding, betrug die Quote im Juli 2,4 Prozent (Juli 2019: 1,8 Prozent). Im Landkreis Dachau zählte man 2,4 Prozent (Juli 2019: 1,7) in Ebersberg wurde mit 2,2 Prozent die niedrigste Arbeitslosenrate errechnet, 2019 waren es hier 1,8 Prozent.

Was die Nachfrage nach Personal anbelangt, so meldeten die Unternehmen im Landkreis Freising im Juli mehr als 402 neu zu besetzende Stellen, 32 mehr als im Vormonat und 69 Stellen mehr als im Juli 2019. Insgesamt befinden sich 1518 Arbeitsangebote im Pool der Freisinger Agentur für Arbeit. Auf dem Ausbildungsmarkt sind 432 Lehrstellen unbesetzt. Seit Oktober 2020 gemeldet waren 957 offene Ausbildungsplätze. 839 Jugendliche nahmen seit Oktober das Beratungsangebot der Agentur wahr. Davon waren im Juli noch 209 auf der Ausbildungsplatz-Suche.

Insgesamt zählte die Agentur für Arbeit in den Kreisen Freising, Erding, Ebersberg und Dachau im Juli 9041 Arbeitslose, 15 weniger als im Juni. Das entspricht einer Quote von 2,4 Prozent (Juli 2020: 2,9 Prozent, Juli 2019: 1,8 Prozent.) Normalerweise stiegen die Arbeitslosenzahlen im Juli, heuer aber sei der Arbeitsmarkt "weiterhin aufnahmefähig," erklärte Nikolaus Windisch, Chef der Agentur für Arbeit Freising. Bei den Jugendlichen aber registrierte man im Juli 920 unter 25-Jährige ohne Arbeit, 129 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote dieser Altersgruppe stieg von 1,9 Prozent im Vormonat auf 2,2 Prozent im Juli. Große Sorgen macht sich Nikolaus Windisch aber nicht. Viele junge Leute melden sich nach der Ausbildung oder dem Sommersemester erst einmal arbeitslos. "Normalerweise relativiert sich die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen aber bereits im Herbst wieder", so Windisch.

© SZ vom 30.07.2021 / av
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